Am Dienstag standen für den CDU Stadtverband Hörstel wichtige Entscheidungen an. Mit von der Partie war als Gast auch Andrea Stullich, MdL, die über die aktuelle politische Situation in Land und Bund berichtete. Neben der Neuwahl des Vorstandes galt es auch, eine Satzungsänderung zu beschließen sowie über aktuelle Entwicklungen in der Stadt Hörstel zu informieren. Diese Möglichkeit nahm trotz Corona noch ein Großteil der Delegierten wahr und folgten der Einladung in die Gaststätte Lütkemeyer nach Dreierwalde.
Nachdem unser Vorsitzender Andreas Witte die Gäste begrüßt hatte, ging es zunächst an einen Rückblick seit der letzten Versammlung. Hier ging er besonders auf die vielen Aktivitäten im Stadtverband ein. Besonders hervorgehoben wurden die unterschiedlichen Veranstaltungen mit Politkern aus Düsseldorf und Berlin, aber auch auf die wichtigen Aktivitäten zu wichtigen Themen vor Ort wie die Trinkwasserqualität, die Rückkehr des Wolfes in unsere Region und deren Folgen, die Optimierung des Onlineauftritt und viele weitere Aktionen wurde hingewiesen. Ein Streiflicht erhielt auch der letzte Kommunalwahlkampf, aus dem wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Arbeit und zur strategischen Ausrichtung gezogen werden konnten. Alle Anwesenden freute es, dass die CDU alle gewünschten Positionen im neuen Stadtrat besetzen und erneut den stv. Bürgermeister stellen konnte und das die Zusammenarbeit im Rat in der neuen Fraktion gut funktioniere.
Nach der folgenden Abstimmung über die Änderung der Satzung zur neuen Geschäftsordnung des Stadtverbandes, die einstimmig angenommen wurde, standen die Wahlen zum Vorstand an. Zunächst galt es, den Vorsitzenden neu zu wählen. Hier stellte sich Andreas Witte zur Wiederwahl und erhielt volle 100% der abgegebenen Stimmen und zeigte sich sichtlich beeindruckt von diesem hervorragenden Ergebnis. „Das berührt mich jetzt doch sehr“, so seine erste Reaktion auf das hervorragende Ergebnis. Neuer Schatzmeister wurde Jürgen Brüggemeyer, als stv. Vorsitzende wurden Thorsten Löchte, Stefan Drees, Rainer Droppelmann und Robert Everwand gewählt. Schriftführer bleibt Daniel Güttler und als neue Beisitzer wurden Sarah Egbert und Eugen Bühner neben den bisherigen Beisitzern Steffen Thiemann, Wenzel Everwand, Guido Ernst, Joachim Reeker, Markus Rohlmann und Maren Bruns, ins Gremium gewählt. Alle Wahlen verliefen mit größtem Einverständnis der Versammlung.
Witte freut sich, weiter kooperativ im Dialog mit dem alten und neuen Team den Stadtverband in seiner Arbeit zu führen und so die CDU in der Stadt Hörstel weiter als wichtigen politischen Akteur erhalten zu können. „Auch in Zukunft möchten wir ein gutes Wort bei der Entwicklung unser Stadt mitreden“, so Witte in seiner Darstellung der Zukunftspläne nach der Wahl.
Ein gehöriges Wort mitreden will die CDU auch weiter im Bund und im Land NRW. Hier wies die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich in Ihrem Beitrag auf die vielen erfolgreichen Projekte aus Düsseldorf, die auch in die Stadt Hörstel wirkten hin, u.a. bei den Sportvereinen, beim Straßenbau (u.a. Huckbergstraße), bei der digitalen Ausstattung der Schulen und vielen weiteren Projekten.
Sie stellte auch deutlich Ihre Einschätzung heraus, das Armin Laschet es mit seinem Stehvermögen noch schaffen werde, am Wahltag vorne zu sein. Sie habe ihn in ihrer Arbeit in Düsseldorf als einen sehr emphatischen und führungsstarken Menschen kennen gelernt, der auf Andere eingehen, der zuhören könne und der ehrlich nach guten Lösungen für suche. Die letzten Tage bis zur Wahl werden alle noch einmal sehr deutlich machen, wofür die Union stehe und wie positiv sich eine Wahl der CDU und von Armin Laschet, aber auch von Anja Karliczek als Kandidatin für den örtlichen Wahlkreis, für Deutschland auswirken werde.
Besonders freute sich Witte, dass die Planungen zur Reaktivierung einer Jungen Union in der Stadt Hörstel langsam Gestalt annehmen. Im Oktober sei ein weiteres Treffen geplant, um diese Herzensangelegenheit vom Vorsitzenden weiter anschieben zu können. „Wir kommen da langsam in die Warmlaufphase“ so Witte und es wäre eine prima Sache, wenn sich so noch weitere junge Menschen der politischen Arbeit vor Ort anschließen würden.
Zum Abschluss lenkte der Vorsitzende noch den Blick auf diverse Termine sowie die in den nächsten Jahren anstehenden 75-jährigen Jubiläen der Ortsverbände, die er mit dem Stadtverbandsvorstand nach Kräften unterstützen wolle.

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