Ich bleibe so lange, bis keine Fragen mehr gestellt werden!“, sagte Anja Karliczek, CDU-Bundestagsabgeordnete und Ministerin, beim Besuch der Landfrauen aus Hörstel, Dreierwalde, Bevergern und Riesenbeck. Deutlich länger als geplant blieb sie im Landmaschinenmuseum in Riesenbeck. Über zwei Stunden sprach sie mit den ca. 40 Landfrauen, über Bildung, Digitalisierung im ländlichen Raum und über die Zukunft der Landwirtschaft. Dabei wurde intensiv über die Problematik bei der Umstellung auf die vom Handel geforderten Haltungsstufen diskutiert.
„Auch die Verbraucherzentrale kritisiert, dass die Kategorisierung nach Haltungsformen kein Tierwohllabel ist. Sie ist freiwillig und lässt die importierten Produkte außen vor.“, sagte Anja Karliczek und stellt sich klar auf die Seite des staatlichen Tierwohllabels. „Es muss uns gelingen, gute Produktion und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu kriegen. Die ganze Vermarktungskette muss einbezogen werden, damit die deutsche Landwirtschaft die Last nicht allein tragen muss. Das gibt mehr Planungssicherheit für Investitionen.“, sagt sie. Insgesamt wurde deutlich, dass noch viele dicke Bretter im Bereich der Landwirtschaft "zu bohren" seien.

Zuvor besuchte Anja noch die Rentnergruppen in Hörstel im Rahmen eines launigen Grillnachmittages an Knollmanns Mühle. Hier konnte in guten Gesprächen viel über die hervorragende ehrenamtliche Arbeit der fleißigen Senioren gesprochen und auch ihre Vorstellungen für die Zukunft in Hörstel und im Land bei Bratwurst und Bier diskutiert werden.

« Diverse Entscheidungen aus dem Rat Delegiertenversammlung des CDU Stadtverbandes mit Vorstandswahl »