An vielen Stellen ist zurzeit beobachtbar, wie die Corona-Krise die Digitalisierung beschleunigt. So musste am Donnerstagabend auch ein Treffen von Vertretern der CDU mit Verantwortlichen des DRK Ortsverbandes Riesenbeck in den virtuellen Raum verlegt werden. Auch in Form einer Videokonferenz bot sich für Bürgermeisterkandidat Andreas Witte und Vorstandsmitglieder der Riesenbecker CDU dennoch die Gelegenheit zu einem spannenden Austausch. Dabei gingen Arne Kümper und Kevin Stockel vom DRK-Ortsverband Riesenbeck vor allem auf den Einsatz des DRK im Pflegelazarett Lengerich ein. Das Pflegelazarett wurde zum 21.03. durch den Kreis Steinfurt eingerichtet. Aufgenommen werden sollen dort Pflegebedürftige, die frei vom Coronavirus sind, deren Angehörige oder ambulante Pflegedienste die täglichen Leistungen aber nicht mehr erbringen können. Pro Tag sind dort zurzeit neun Helfer notwendig. Aus dem DRK-Ortsverband Riesenbeck waren bisher zehn Helfer in Lengerich vor Ort. „Bis Ostern waren pro Schicht vier Helfer aus Riesenbeck Teil der Einsatzeinheit. Da wir seit Ostern eine examinierte Pflegekraft vor Ort haben, sind inzwischen drei Helfer ausreichend“, berichtete Kevin Stockel. Dabei setzen sich die ehrenamtlichen Helfer des DRK bei ihrer Arbeit selbst einem Risiko aus. Deutlich wurde dies als Stockel und Kümper berichteten, dass Helfer des DRK sich vor ein paar Wochen in häusliche Quarantäne begeben mussten, nachdem in der Einrichtung ein Coronafall aufgetreten war. „Bereits in normalen Zeiten ist das Engagement des DRK und der Einsatz als Sanitäter vor Ort für die medizinische Sicherheit unserer Bürger extrem wichtig. Was nun in dieser Krisenzeit ehrenamtlich auf die Beine gestellt wird, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“ zeigte sich Bürgermeisterkandidat Andreas Witte von der Leistung der DRK Verbände aus Bevergern, Dreierwalde und Riesenbeck tief beeindruckt. Dabei kann das DRK in Riesenbeck bei den anstehenden Herausforderungen auf der gute Entwicklung aufbauen, die der Ortsverband in den vergangenen Jahren genommen hat. „Wir konnten in den letzten Jahren einige Neumitglieder gewinnen und unsere Ausstattung mit unserem neuen Rettungswagen, der über eine sehr gute Ausstattung verfügt, aufrüsten“, berichtete DRK-Schatzmeister Arne Kümper. Deutlich wird die Leistung der ehrenamtlichen Helfer des DRK mit Blick auf die ehrenamtlich geleisteten Stunden, die sich innerhalb von drei Jahren auf 8.000 Stunden mehr als verdreifacht haben. Die Verantwortlichen der CDU sagten für die Weiterentwicklung des DRK ihre volle Unterstützung zu. „Euer Einsatz und die Angebote des DRK sind aus Riesenbeck nicht wegzudenken. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Ihr optimale Rahmenbedingungen habt um Eure wertvolle Arbeit fortsetzen und weiterentwickeln zu können“, so der Riesenbecker CDU-Vorsitzende Robert Everwand. Das im DRK neben dem Corona-Einsatz auch die routinemäßige Arbeit fortgesetzt wird, wurde zum Ende der Videositzung deutlich. So erinnerten die Verantwortlichen des DRK an den Blutspendetermin, der in der nächsten Woche (Donnerstag, 23.04.) in der Sünte-Rendel-Schule stattfindet und auch diesmal wieder durch die ehrenamtlichen Helfer des DRK-Riesenbeck mitorganisiert und begleitet wird.

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