Für Erholung, gutes Essen und stilvolles Feiern gilt das Landhotel Altmann in Ostenwalde als eine gute Adresse. Burkhard Altmann, dem Chef des Hauses, liegen darüber hinaus aber auch die Weiterentwicklung touristischer Angebot und damit verbunden, ein gutes Umfeld für die gastronomischen Betriebe der Stadt am Herzen. Hierfür engagiert sich Altmann gemeinsam mit vielen Mitstreitern im Verkehrsverein, dessen Vorsitzender er ist. Im Gespräch mit Bürgermeisterkandidat Andreas Witte ging es zunächst darum, wie die örtliche Gastronomie bisher durch die Corona-Krise gekommen ist, wie die staatlichen Hilfen wirken und an welchen Stellen die Stadt konkrete Hilfestellungen leisten kann. Doch die beiden warfen dann auch schnell einen optimistischen Blick nach vorn und nahmen im gemeinsamen Gespräch konkrete Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des unmittelbaren Lebensumfeldes und der touristischen Infrastruktur in den Blick. „Urlaub, Erholung und Freizeitgestaltung nehmen im Leben der Menschen immer größere Bedeutung ein. Für unsere Stadt gilt es, sich mit guten Angeboten einen ordentlichen Anteil an dieser Entwicklung zu sichern“, so Andreas Witte, der als Bürgermeister an konkreten touristischen Konzepten arbeiten will. Um den neuen Anforderungen des modernen Tourismus besser gerecht werden zu können, hat der 48-jährigen einige Ideen parat. So könnten unter anderem ein Imagefilm für die ganze Stadt, ein professioneller Internetauftritt, eingebunden in eine Digitalstrategie der Stadt Hörstel, Online-Angebote und Highlights, Routen und aktuelle real-time Angebote in einer Hörstel-App der touristischen Nachfrage vor Ort auf die Sprünge helfen. „Touristisch haben wir super Möglichkeiten in der Stadt. Meine Vision "Hörstel - die Stadt am Wasser" zu entwickeln, sehe ich als Riesenchance, die Attraktivität und den Bekanntheitsgrad unserer Stadt weiter zu fördern. Zudem möchte ich erreichen, dass wir die Verbindungen der Ortsteile deutlicher herauszustellen“, skizzierte Witte seine Schwerpunktsetzung für den städtischen Tourismus. Durch den Kanal- und Schleusenneubau und andere Projekte bestehen in den nächsten Jahren riesige Potenziale, wichtige Akzente für die Stadt zu setzen, waren sich Altmann, Witte und die anwesenden Vertreter der CDU einig. Hierzu plant Witte auf bereits laufende Planungen für die Entwicklung des Nassen Dreiecks aufzubauen. Mit dem Torfmoorsee, der auf jeden Fall seinen Charakter als Naherholungsgebiet erhalten soll, dem Herthasee als Anziehungspunkt für viele Touristen in der Stadt, dem Flüsschen Aa in Bevergern, Dreierwalde und Hörstel, der Flötte in Riesenbeck, den Bächen und Gräften in allen Ortsteilen, schlummern weitere Potenziale für ein Gesamtkonzept „Stadt am Wasser“ für unsere Heimat. „Wenn wir die touristischen Potentiale unserer Stadt in Zukunft nutzen wollen, braucht es Mut und Perspektiven. Vielleicht reden wir dann später, in den 30er Jahren, nach erfolgtem Kanalausbau, über eine Landesgartenschau rund ums Nasse Dreieck.“, so Witte.

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