Für Andreas Witte steht fest, dass die Stadt Hörstel für Jugendliche nur dann attraktiv und lebendig bleiben kann, wenn junge Menschen sich wieder verstärkt einmischen, die Stimme erheben und mitmachen, wenn es um die Gestaltung des eigenen Umfeldes und insbesondere der eigenen Zukunft in der Stadt Hörstel geht. Um mit interessierten Jugendlichen direkt ins Gespräch zu kommen hatte der CDU-Bürgermeisterkandidat am vergangenen Montag zu einem offenen und lockeren Austausch eingeladen.

Zehn Jugendliche waren der Einladung gefolgt und diskutierten mit ihm bei einem Stück Pizza über die Weiterentwicklung der Stadt Hörstel aus Jugendsicht. Themen, die dabei zur Sprache kamen und den jungen Menschen unter den Nägeln brannten, waren dabei vor allem deutlich verbesserte Angebote des ÖPNV bei Preis und Taktung, insbesondere zwischen den Ortsteilen der Stadt Hörstel, der Erhalt und die Entwicklung guter Sportstätten und Freizeitangebote, gute Internetanbindungen in den Wohnungen und Quartieren der Stadt sowie gute Ausbildungs- und Jobangebote und ein Wohnungsangebot für junge Paare und Singles. Auch die Arbeit für eine gute Umwelt- und Lebensbedingungen und Angebote von Bio-Waren in allen Ortsteilen liegen den jungen Leuten am Herzen. In Bezug auf Treffpunkte und Einrichtungen der Jugendarbeit, wiesen die Jugendlichen darauf hin, dass sehr viel über privat organisierte Cliquenräume abgedeckt sei. Zur Kneipenszene und in Eventlocations fahre man eher in die umliegenden Städte, da sei „einfach abends mehr los“. Ebenso gäbe es zur Freizeitgestaltung in der Natur Trailstrecken und viele anderen Möglichkeiten, weshalb sie keinen Bedarf an Skater- oder Pumptrackbahnen ausmachen konnten. Mit dem Geld sollten aus Sicht der Jugendlichen eher die Sportanlagen und die Jugendabteilungen der Vereine gestützt werden, damit diese zukünftig vielleicht vermehrt keine oder nur geringe Beiträge für junge Leute erheben müssen und jeder teilhaben könne.

Um aus ihren Erfahrungen, die sie beim Mitmischen in der Politik gesammelt haben, zu berichten, nahmen mit Philipp Schönfeld aus Ibbenbüren und Erik Essmann aus Emsdetten auch die Vorsitzenden der Jungen Union aus den Nachbarstädten Hörstels an diesem Treffen teil. Sie berichteten von Ihren bisherigen Aktivitäten und konkret umgesetzten Projekten. So wurde deutlich, wie junge Menschen ihr Lebensumfeld unmittelbar gestalten können. Am Ende des kurzweiligen Abends waren sich alle einig, dass es viel Spaß gemacht hat und sehr aufschlussreich war. Einige der jungen Gäste wollen nun bei weiteren Treffen die Wiederbelebung einer Jungen Union in der Stadt Hörstel in Angriff nehmen. Eine Entwicklung, die Andres Witte sehr freut. Doch unabhängig davon verspricht er, als Bürgermeister zukünftig in allen Ortsteilen regelmäßig lockere Gesprächsrunden für interessierte Jugendlichen anzubieten. „Es kommt es darauf an, nicht nur über, sondern vor allem mit jungen Menschen im Dialog sein. Als Bürgermeister möchte ich daher in solchen Runden mit jungen Menschen über ihre Vorstellungen und Wünsche zur Entwicklung unserer Stadt im Gespräch sein und ein direktes Feedback erhalten“, so Witte.

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